Dienstag, 12. April 2016

Was ist denn gut am Ausland?

Nationella Prov stehen an - in Schwedisch, Mathe, Englisch und Spanisch werden nationelle Examen durchgeführt.
Im Schwedischen gibt es einen mündlichen Teil mit dem Thema "att göra gott" - "gutes machen". Vier Minuten reden über ein Thema, das Gutes macht.
Mein Thema: Eín Jahr im Ausland - auf viele Arten Gutes tun

Wenn ihr wollt, könnt ihr euch meinen Teil mal durchlesen, auf Schwedisch werde ich ihn auch posten, dann kriegt ihr mal etwas von der Sprache mit! Wenn ihr ein paar holprige Formulierungen im Text bemerkt, dann liegt das daran, dass mir das Übersetzen aus dem Schwedischen irgendwie schwer fällt - ich denke und rede entweder Deutsch oder Schwedisch, gemixt bzw. schnell mal übersetzt geht das kaum.

Ein Jahr im Ausland - Auf viele Arten gutes tun
Ein Jahr ist lang, hab ich geglaubt - bevor ich jetzt hier stand und nur noch ein paar Wochen übrig habe mit meiner Zeit hier. Ich werde in 2 Monaten zuhause sein. Was habe ich mit meiner Zeit hier gemacht? Bin ich zufrieden?
 Hab ich's GUT gemacht?
Aber wie macht man etwas gutes?
 Ich denke, die Hauptsache ist dass man zufrieden ist mit allem was man macht und gemacht hat. Man muss glücklich sein und sich ständig neue Sachen beibringen, damit man weiter kommt, noch glücklicher wird.
 Mit dem Wort "glücklich" meine ich nicht, dass alles für einen gut geht - nein, speziell in einem Auslandsjahr geht ganz schön viel nicht so wie man es sich gedacht hat. Nein, mit dem Wort "glücklich" meine ich, dass du nach einem langen Tag heimkommst und mehr weißt als du am Morgen wusstest. Oder du kommst nach einem Jahr heim und weißt mehr als du damals beim Einsteigen ins Flugzeug wusstest, alles hinter dir lassend.
 So, was ich sagen will ist, dass es kein gut oder schlecht gibt - das hängt von einem selbst ab. Wenn du zufrieden bist mit dem was du tust, ist es gut. Wenn du es nicht bist - versuch es so lange, bis du dich gut fühlst.
 Aber was ist gut daran, alleine im Ausland zu wohnen?
Für einen selbst: Alleine in einem anderen Land für längere  Zeit zu leben ist schwer, aber es lohnt sich.
 Ich habe mich selbst besser kennengelernt, ich habe andere Austauschschüler kennengelernt, ich habe die Unterschiede zwischen meiner Heimat und Schweden gelernt und ich bin offener und toleranter für anderes was ich nicht kenne. Ich habe es geschafft, in einem anderen Land ohne meine Eltern und Freunde aus Deutschland zu leben und das fühlt sich noch besser an. Ich hab natürlich meine Familie vermisst und hab gelernt, dass die eigene Familie nicht zu ersetzen geht. Wir Austauschschüler haben uns beigebracht, dass nicht alles selbstverständlich ist - das, was man vorher hatte, war plötzlich nicht mehr da und es ist manchmal schwer, damit zu leben. Wir wollen lernen und wir wollen verändern, und ich selbst denke wirklich dass das gut für uns alle ist, und gut für mich selbst.
 Für andere Menschen: Ein Austauschschüler wird besser im Kommunizieren und Tolerieren anderer Menschen. Ich zum Beispiel weiß ja, wie ich mich gefühlt habe, als ich in ein anderes Land gekommen bin und alleine war und kein Wort verstanden habe vom Gesagten unter den ersten Monaten. Ich verstehe, wie schwer das sein kann, und ich versuche zu helfen, immer wenn ich jemanden sehe der ein Problem hat, das sich nur schwer alleine lösen lässt. Ich habe gelernt, um Hilfe zu fragen und gleichzeitig habe ich Menschen kennengelernt, die den Willen hatten, mir zu helfen.
Ich habe Freunde gefunden, die auf allen Kontinenten der Erde wohnen werden, wenn wir alle heimgefahren sind, und trotzdem sind manche mir näher als es die in Deutschland jemals waren. Ich habe mich selbst verändert, und das hat mein Verhalten gegenüber anderen Menschen positiv verändert. Das ist meiner Meinung nach gut.
 Für die Gesellschaft: Meine Organisation heißt Youth for Understanding, Jugend für Verstehen. Die Organisation wurde nach dem zweiten Weltkrieg gegründet und ihr Ziel ist es, dass Jugendliche sich Verstehen für weltweite Freundschaften erschaffen - damit niemand sich mehr bekriegen muss. Freundschaft ist gut und macht gut - speziell, wenn man keine Eltern hat die einem helfen können, ist das nur gut wenn man jemanden hat, der genau weiß wie man sich in bestimmten Situationen fühlt. Wenn man selbst Fremder war, denkt man nicht mehr die selben Dinge über ausländische Menschen, wie man es vorher gemacht hat, kann ich sagen. Ich habe gelernt, keine Vorurteile mehr zu haben, weil das nie eine Rolle spielt ob meine Freunde aus Litauen oder Brasilien kommen. Wir lachen ganz einfach zusammen wie Menschen, die wir ja alle sind.


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Ett år i utlandet – att göra gott på många sätt

Ett år är långt, tror man – innan man står här och har bara 2 månader kvar med sin tid utomlands. Jag kommer vara hemma om 2 månader. Vad har jag gjort med min tid här? Är jag nöjd?
 Har jag gjort gott?
Men hur gör man gott?
 Jag tycker, huvudsaken är att man måste vara nöjd med allting man gör och gjorde. Man måste vara l lycklig och lära sig nya saker för att kommer vidare, blir ändå lyckligare.
Med ordet lycklig menar jag inte att allting ska går bra för en – nej, speciellt i ett utlandsår går ganska mycket inte så riktigt som man hade tänkt sig. Nej, med ordet lycklig menar jag att du kommer hem efter en lång dag och vet mer än du gjorde när du gick upp på morgonen. Eller du kommer hem efter ett år och vet mer än du gjorde när du klev på flygplanet och lämnade allt bakom dig.
Så, vad jag vill säger är att det inte finns dåligt och gott – det beror på en själv. Om du är nöjd med vad du gör, så är det gott. Om du inte är det – försök så länge tills du känner dig gott.
 Men vad är gott om jag bor ensam utomlands?
För en själv: Att leva ensam i ett annat land för längre tid är svårt men det lånar sig. Jag lärde känna mig själv bättre, jag lärde känna andra utbytesstudenter, jag lärde mig skillnaderna mellan mitt hemland och Sverige och jag är öppnare och mer tolerant för annat som jag inte känner. Jag har klarat mig i ett annat land utan mina föräldrar och vänner från Tyskland och det känns ytterligare bättre. Jag naturligtvis saknade min familj och lärde mig att den egna familjen inte gå ersätta.. Vi utbytesstudenter lärde oss att inte allt är bara självklart - vad man hade innan fanns inte längre, och det är ibland svårt att leva med. Vi vill lära oss och vi vill förändra, och jag själv tycker verkligen att det är gott för oss alla, gott för mig.
 För andra människor: En utbytesstudent blir bättre på att kommunicera och tolerera andra människor. Jag till exempel vet ju hur jag kände mig när jag kom till ett annat land och var helt ensam och inte fattade ett ord under de första månaderna. Jag förstår hur svårt det kan vara, och jag försöker att hjälpar till varje gång jag ser nån har ett problem som är svårt att lösa ensam. Jag har lärt mig att fråga om hjälp och samtidigt har jag lärt känna folk som hade viljan att hjälpar mig. Jag har skaffat vänner som kommer bor på alla kontinenter i världen efter vi alla åkt hem, och ändå är några bättre vänner än en del jag hade hemma. Jag förändrade mig själv och det förändrade mitt beteende mot människorna omkring mig positivt. Det känns gott.
 Samhället: Min organisation heter Youth For Understanding – Ungdomar för Förståelse. Organisationen uppstod efter 2:a världskriget och deras mål är att ungdomar skaffar förståelse för vänskapen rund om världen – så att ingen behöver kriga igen. Vänskap är gott och gör gott - speciellt när man inte har föräldrarna här som kan hjälpar till är det bara gott när man har en vän som vet exakt hur man känner sig i speciella situationer. När man själv har varit främmande tänker man inte längre samma sak om utländska människor som man gjorde innan, kan jag säga. Jag lärde mig att inte har fördomar längre, eftersom det aldrig spelar en roll om min vän är från Brasilien eller Litauen. Vi helt enkelt skrattar tillsammans som människor, vad vi ju alla är.


Habt eine wunderbare Restwoche, ich hab euch lieb <3
Vera
irgendwo bei Vetlanda<3


Montag, 4. April 2016

Die Sache mit der Zeit

Zeit, Zeit, Zeit.
Es wird immer gesagt "Mach das beste draus",
aus der Zeit bevor es losgeht, aus der Zeit im Ausland, und komm gut wieder zu Hause an. Mach' die Schule zu Ende. Abitur.
Lebe dein Leben weiter mit deinen Erkenntnissen und Erfahrungen, und teile sie und vermittle sie.
"Ich war ein Schuljahr in Schweden", werde ich sagen.
Ein Jahr, was ist das schon? Ein paar Monate unseres Lebens - und trotzdem so so unglaublich lebenswichtig.
Ein paar Monate nicht Zuhause, aber später als Erwachsene werde ich nie wieder Zuhause leben.
Ein Schuljahr nicht in der Schule, danach habe ich ja nur noch zwei Jahre Zeit, mich wieder einzugewöhnen. Ein Jahr Schwedisch gelernt und im Alltag gesprochen, und daheim wird es wieder durch Deutsch ersetzt. Plötzlich ist alles doppelt.
Freunde verlassen, Freunde gefunden, und ich werde Freunde verlassen und Freunde finden.
Der Blick auf die Welt wurde größer. Die Familie wurde größer, ich denke über ein Zusammentreffen nach und bin froh, Schweden gewählt zu haben, das von Deutschland aus mit der Fähre relativ leicht zu erreichen ist.
Ich selbst bin so froh über das alles. Es erlebt zu haben, es gefühlt zu haben, es dokumentiert und genossen zu haben - und das Jahr ist ja noch nicht vorbei! Die nächsten Monate werden gefüllt sein mit anderen Austauschschülern, Frühlingsspaziergängen, Pack-Planungen und vermutlich vielen, vielen verwirrten Gedanken. Genauso wie vor dem Auslandsjahr.
Reue, Vorfreude, Trauer, Was-wäre-gewesen-wenn-Gedanken, und das einzige worauf man schlussendlich kommt ist der Fakt, dass sich Zeit weder zurück- noch vorspulen lässt - erzwingt sozusagen, den Moment einfach zu leben.
Der Umgang mit Zeit? Wie mache ich das beste draus? Wie verschwende ich keine Zeit? Wie kann ich später zufrieden sein mit meiner verbrachten Zeit?
Antwort?
Sei einfach.

Sehe ich jedenfalls so,
Vera

Montag, 28. März 2016

Skåne und Småland

Skåne kann ich hier in Schweden fast mein 3. Zuhause nennen - meine Gastmormor wohnt da und wir fahren öfters runter in den Süden, um dort ein bisschen zu bleiben.
Skåne mag ich deswegen so gerne, weil es so unterschiedlich zu meiner Heimatregion Småland ist.
Småland besteht aus Bäumen und Seen, während Skåne weitflächige Anbaufläche ist und Küste hat. (Und 'ne Menge Pferde!)
Was gibt es schöneres, als am Ostersamstag morgens um halb 8 durch ein kleines verschlafenes Küstendorf zu laufen, das erste Mal seit langem die Sonne im Gesicht, die Möwen sind schon wach und kreischen und der Seewind ist so stark, dass er dir den Sand vom Strand gegen die Schienbeine prickeln lässt?



Ihr merkt vielleicht, das alles ist vollkommen anders als Småland mit dem Holzgeruch in der Luft, den mysigen, verwunschenen Wäldern in denen die Bäume so dicht stehen, dass du dich fast hindurchschlängeln musst. Ab und an blitzt ein kleines rotes Holzhäuschen hinter dem Dickicht hervor, aus dessen Schornstein Rauch aufsteigt.







Schweden ist schön, und es wird immer ansprechender, je mehr Sonnenlicht auf das Land fällt. Die Menschen lachen mehr, reden mehr, unternehmen mehr, finden die Lebenslust wieder - klingt klischeehaft, aber ist so.









An Ostern wird ein Osterfeuer entzündet. Ein
großer Scheiterhaufen wird angesteckt, um die Dunkelheit nun endgültig zu vertreiben. Hat geklappt, denke ich. Der Abend vor Ostern kam mir fast sommerlich vor.





Osteressen besteht normalerweise aus Lamm und Kartoffeln (wer hätte es gedacht) und natürlich Eiern und Sill. Was das ist, dürft ihr selbst googeln - nicht unbedingt mein Leibgericht, aber man muss ja die Tradition mitleben!

Habt noch schöne Osterferien! Ihr da in Deutschland habt den Luxus, 2 Wochen Ferien zu haben. Ich hatte 'nur' eine.
Hejdå!
Vera

Montag, 21. März 2016

Stockholm und internationale Freundschaften - Stockholm and the perks of international friendships

Austauschschüler treffen ist schön. Man kann reden und lachen und Erfahrungen austauschen wie mit niemand anderem. Eigentlich, um es mal arrogant auszudrücken, hat niemand eine Ahnung was wir so durchmachen, denken und fühlen - außer eben andere Austauschschüler. Egal aus welchem Land.
   Ich habe jetzt Freunde in Litauen, in Brasilien und der Schweiz, in den USA, Österreich und den Niederlanden. Einer der härtesten Teile des Auslandsjahres wird sein, zu allen hejdå sagen zu müssen. Auf unbestimmte Zeit (- aber Besuchtouren werden schon geplant).
   Eine unvorstellbare Tatsache ist die, dass ich mich in gut 3 Monaten wieder in Deutschland befinden werde. In meinem alten Leben, in meiner alten Schule und meinem alten Umfeld. Es wird vermutlich genauso sein wie damals, bevor ich das alles verlassen habe. Es wird der gleiche Zug sein, mit dem ich morgens zur Schule fahre, es werden die bekannten Gesichter sein, mit denen ich zusammen lache, ich werde wieder fruktansvärd Stress in der Schule haben und mit meinem Papa im Auto singen,
  und dennoch werden ich diese Leute im Hinterkopf haben, die sich in just diesem Moment auf der anderen Seite der Erdkugel befinden werden. Ich werde Erinnerungen haben, die niemand aus meinem neuen alten Umfeld mit mir teilen kann. Ich werde Bilder ansehen und die Menschen darauf nur schwer wieder alle zusammen an dieser Stelle treffen, ich werde dank Zeitverschiebung kaum mit allen gleichzeitig sprechen können und ich werde es vermissen für ein Wochenende einfach mal so in eine Großstadt zu fahren und dort Menschen zu treffen, die ich davor vielleicht erst 3 Mal gesehen habe, aber es sich anfühlt als würde ich sie schon mein ganzes Leben lang kennen.
   Was ich ja eigentlich auch tue - mein ganzes schwedisches Leben lang kenne ich sie schon, kann mich auf sie verlassen, mit ihnen reden.
   Aber alles hat ja bekanntlich zwei Seiten, und die gilt es zu akzeptieren und aus dem guten Teil das beste zu machen. Das ist das, was ein Austauschschüler lernen muss.

To meet other exchangestudents is wonderful. You can talk and laugh and interchange experiences like with no other person. Actually, to be a little arrogant, nobody has a clue what exchangestudens have to go through and what they think and feel - except for other exchangestudents. No matter which country they come from.
   I now have friends in Lithuania, Brazil, Switzerland, the USA, Austria and the Netherlands. One of the hardest parts of this year will be the goodbye to everyone of them. Unknown is the date and the place of the next time seeing each other.
   It is unbelievable that I will be back home in Germany in about 3 months. Back in my old life, in my old school and my old surroundings. I guess, (hope) it is going to be like it was before I left - the same train to school, the same faces which I'm laughing with, I am going to be stressed as hell in school again and in the car I will be singing along with my dad,
   and still, I will be having all these people in the back of my head which will be living on the other side of the world at that exact moment. I will be having memories nobody in my new old surroundings is able to share with me. I will be looking at pictures and it is going to be hard and expensive to meet all this people again, at the same place, all together. Due to the time difference I am not going to be able to talk to all of them at the same time, and I am definitely going to miss the spontanious weekend-trips to big cities, to meet people I have met 3 times before and still it feels like I have known them my whole life.
   Which I actually do - I have known them my whole swedish life, I can trust them, can talk to them.
   But everything has two sides, famously. - and they are to be accepted and to be made the best out of the positive part. That is what an exchangestudent has to learn.
Thanks for the weekend, dudes - you're AWESOME!









Schnee im März, wuhu!
Wünsche euch eine schöne sonnige Woche!
Vera

Samstag, 12. März 2016

Schweden und die Natur

Natur spielt in Schweden eine große Rolle: Für die Wirtschaft, den Holzexport, und natürlich für die Schweden selbst.
Und wenn man einen eigenen Wald hat, in dem man sich (wortwörtlich) verlieren kann, ist es leicht arrangiert, sich einen ganzen Vormittag darin aufzuhalten. Im Wald ein freies Feuer machen und Würste grillen? Total normal hier - und spaßig!







Nächste Woche soll die Temperatur auf 10 Grad ansteigen. Ich freu' mich drauf, der Osterschmuck kommt auch so ganz langsam in die Bude, bunte Federn in Birkenreisig sind sicher eine Idee, die ich mit nach Hause nehmen werde. 
Habt noch ein schönes Wochenende!
Vera

Donnerstag, 10. März 2016

Nochmal (immer noch) Winter

Sie hat Anfang März nochmal Einzug gehalten, die kalte Jahreszeit: Schnee, Minusgrade und zwischendurch doch der Hauch Frühling, der alles matschig und grau werden lässt, bevor sich Bruder Winter wieder einmischt und das ganze eiskalt festigt und Matschkuhlen zu Stolpersteinen macht. Oder Pfützen zu Rutschfallen, hehe -
Trotzdem ließ sich die Sonne blicken und da ich euch das erste kleine Kälbchen Traudel (dieses Jahr werden es deutsche Namen, hat meine Gastfamilie beschlossen) ja nicht vorenthalten wollte, kommen hier ein paar (wenige, leider) Impressionen;
Enjoy!





Vera

Sonntag, 6. März 2016

Ein Tag in Skåne

Jap, wenn man eine Gastmama hat die gerne Auto fährt und Verwandte aus Südschweden, dann kann man es an einem Tag schonmal hin und zurück schaffen. Während man in Deutschland vielleicht 3x im Jahr eine solche Strecke auf sich nimmt, ist 3h Fahrzeit Durchschnitt, wenn man in Schweden irgendwo hinkommen möchte.
Und es hat sich auch gelohnt: Ich konnte ein eine Woche altes Lamm sehen, meiner glücklichen Hundeseniorin mit ihrer neuen - doppelt so groß wie sie selbst - Bernersennenhund-Freundin beim Herumtollen zuschauen, junge Katzen mit weißen Pfoten fotografieren (hab es zumindest versucht), mit der Verwandschaft über von Blaubeeren lila gefärbte Zähne (mit lila gefärbten Zähnen) lachen, supergute Kanelbullar essen, sich über dänisches Radio amüsieren und einfach mal wieder unterwegs sein.







Die meisten Bilder sind verwackelt, fürchterlich unterbelichtet und out of focus, ich weiß, aber es war dunkel und ich hab ja bekanntlich kein Stativ - außerdem hat es mich beim Anblick des Zuckerstücks namens Sune eh geschüttelt vor Rührung, habt ihr schonmal ein so kleines weißlockiges Wesen gehört, wenn es määh macht? Und euch die Hand abschleckt?
Baby-Alarm gibt es übrigens auch auf meinem Hof hier zuhause - das erste Kalb ist da, und ich darf es benennen! Leider habe ich noch kein Foto machen können, aber das folgt sicher noch!
Hab euch jedenfalls lieb und hoffe, ihr hattet ein wunderschönes Wochenende!
Vera